[21.01.2016] Pressemitteilung: Sexualisierte Gewalt bekämpfen - Flüchtlinge schützen

Die sexualisierte Gewalt, die zahlreiche Männer, in ihrer Mehrheit angeblich nordafrikanischer Herkunft, am Silvesterabend auf der Kölner Domplatte gegen Frauen ausgeübt haben, hat eine breite und aufgeregte Debatte in Politik und Zivilgesellschaft ausgelöst. Rechtsextreme Gruppen und Politiker_innen etablierter Parteien nehmen diese Übergriffe zum Anlass, Verschärfungen im Asylrecht, z.B. schnellere Abschiebungen, zu fordern. Sie befördern damit die Bereitschaft zu rassistischer Hetze und Angriffen auf Flüchtlinge, deren Unterkünfte, Migrant_innen und auf Menschen nicht weißer Hautfarbe.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier >>


[03.12.2015] Pressemitteilung: Nationaler Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte

Mitte 2016 will die deutsche Bundesregierung einen Nationalen Aktionsplan (NAP) zur Umsetzung der UN-Leiprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte vorlegen.
Wir (DGB, VENRO und FORUM MENSCHENRECHTE) verknüpfen mit diesem Prozess eine klare Erwartung: Wir wollen einen ambitionierten Aktionsplan mit internationaler Signalwirkung: Die Achtung der Menschenrechte und wirtschaftlicher Erfolg sind keine Gegensätze, sondern gehören untrennbar zusammen.

Die Pressemitteilung von DGB, FORUM MENSCHENRECHTE und VENRO finden Sie hier >>


[23.9.2015] Europäische Flüchtlingspolitik, Menschenrechte und Stabilität in bilateralen Beziehungen, Deutschland im UN-Menschenrechtsrat – FORUM MENSCHENRECHTE diskutiert Forderungen mit Außenminister Steinmeier.

Copyright Thomas Trutschel/photothek/Auswärtiges AmtPressemitteilung vom 23.09.2015, Gespräch mit Außenminister Steinmeier: Menschenrechte müssen Leitprinzip deutscher Außenpolitik werden.

 

Foto: Dr. Jochen Motte (Ko-Kreis FMR), Außenminister Steinmeier im Auswärtigen Amt, © Thomas Trutschel/photothek/Auswärtiges Amt


[Juni 2015] Gipfel zur europäischen Flüchtlingspolitik: FORUM MENSCHENRECHTE wendet sich gegen völkerrechtswidrige Militäreinsätze gegen Schlepper.

Pressemitteilung vom 16.06.2015, Forderungen an die EU-Gipfel und Positionspapier "An den Grenzen des Flüchtlingsrechts: Auslagerung der Grenzkontrollen, Militäreinsätze und Seenotrettung".


[Mai 2015] Schutz vor rassistischer Diskriminierung ist in Deutschland nicht hinreichend gewährleistet.

FORUM MENSCHENRECHTE unterstützt Parallelbericht zum 19.-22. Staatenbericht Deutschlands zur Umsetzung der UN-Konvention zur Beseitigung jeder Form rassistischer Diskriminierung.

Der UN-Antirassismus-Ausschuss (CERD) der Vereinten Nationen befasste sich im Mai 2015 in Genf mit dem 19.-22. periodischen Staatenbericht Deutschlands zur UN-Antirassismus-Konvention und prüfte, wie Deutschland mit der Umsetzung der in der Konvention kodifizierten Rechte und der daraus erwachsenden Staatenpflichten vorankommt. Zivilgesellschaftliche Akteure haben in einem gemeinschaftlichen Projekt mit Unterstützung des FORUM MENSCHENRECHTE einen umfangreichen Parallelbericht vorgelegt. Der Bericht soll auf blinde Flecken im System hinweisen und konstruktive Empfehlungen für größeren Schutz vor Rassismus und rassistischer Diskriminierung geben. Denn der Schutz vor rassistischer Diskriminierung ist in unserem Land nicht hinreichend gewährleistet.

Pressemitteilung vom 05.05.2015

Mehr zum Thema rassismusbericht.de


[Februar 2015] Handbuch der Menschenrechtsarbeit ('Handbuch Menschenrechte') neu aufgelegt

Handbuch der MenschenrechtsarbeitDas Handbuch der Menschenrechtsarbeit möchte den Leser_innen eine praktische Orientierung und einen Überblick über die Vielzahl der Institutionen und Organisationen des Menschenrechtsschutzes geben.

Wie arbeitet das FORUM MENSCHENRECHTE und welche Organisationen sind in dem Netzwerk aktiv?
Was sind die Aufgaben des Deutschen Instituts für Menschenrechte, und wer ist im Bundestag und in der Regierung für Menschenrechte zuständig?
Wie stellt sich die Menschenrechtsarbeit in Europa dar – und wie innerhalb der Vereinten Nationen?
Und wie steht es eigentlich um den außereuropäischen regionalen Menschenrechtsschutz?

Diese und viele weitere Fragen werden in dem Handbuch einführend geklärt.

Zum Online-Handbuch >>
Zum PDF-Handbuch >>

 

Mitgliedsorganisationen des FORUM MENSCHENRECHTE (DRK und EKD haben Gaststatus)

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