[Juni 2015] Gipfel zur europäischen Flüchtlingspolitik: FORUM MENSCHENRECHTE wendet sich gegen völkerrechtswidrige Militäreinsätze gegen Schlepper.

Pressemitteilung vom 16.06.2015, Forderungen an die EU-Gipfel und Positionspapier "An den Grenzen des Flüchtlingsrechts: Auslagerung der Grenzkontrollen, Militäreinsätze und Seenotrettung".


[Februar 2015] Handbuch der Menschenrechtsarbeit ('Handbuch Menschenrechte') neu aufgelegt

Handbuch der MenschenrechtsarbeitDas Handbuch der Menschenrechtsarbeit möchte den Leser_innen eine praktische Orientierung und einen Überblick über die Vielzahl der Institutionen und Organisationen des Menschenrechtsschutzes geben.

Wie arbeitet das FORUM MENSCHENRECHTE und welche Organisationen sind in dem Netzwerk aktiv?
Was sind die Aufgaben des Deutschen Instituts für Menschenrechte, und wer ist im Bundestag und in der Regierung für Menschenrechte zuständig?
Wie stellt sich die Menschenrechtsarbeit in Europa dar – und wie innerhalb der Vereinten Nationen?
Und wie steht es eigentlich um den außereuropäischen regionalen Menschenrechtsschutz?

Diese und viele weitere Fragen werden in dem Handbuch einführend geklärt.

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25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention

Heutzutage ist es fast unbestritten, dass Kinder besondere Bedürfnisse haben, entsprechend ihrer jeweiligen Entwicklungsphase einer speziellen Förderung bedürfen und darüber hinaus auch Träger eigener Rechte sind. Was so selbstverständlich anmutet, hat sich überraschenderweise erst in jüngerer Zeit durchgesetzt. Die rechtliche Subjektstellung von Kindern wurde erst vor 25 Jahren mit der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention verbrieft.

Fotograf Jakob Studnar, Copyright Kindernothilfe Fotograf Jakob Studnar, Copyright Kindernothilfe Fotograf Jakob Studnar, Copyright Kindernothilfe

Mittlerweile haben 194 und somit fast alle Staaten weltweit dieses wichtige Dokument ratifiziert und sich damit zur Umsetzung verpflichtet.

Das FORUM MENSCHENRECHTE begleitet die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention (KRK) in Deutschland kritisch und hat sich beispielweise am Staatenberichtsverfahren vor dem UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes 2013/2014 und am Universal Periodic Review Verfahren  vor dem UN-Menschenrechtsrat eingebracht. Pünktlich zum Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November 2014 macht die AG Kinderrechte des Forum Menschenrechte mit einem Videobeitrag beim Festakt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) darauf aufmerksam, dass Beschwerdewege im Falle von Rechtsverletzungen bei Kindern in Deutschland noch viel zu wenig bekannt sind. Hier bedarf es eines verbesserten Angebots, flächendeckender Aufklärung und vor allem der Einrichtung einer Monitoring-Instanz beim Deutschen Institut für Menschenrechte.

 

UN Kinderrechtskonvention in deutscher Sprache >>>

Fakultativprotokolle zur KRK zu den Themen:

1. Beteiligung von Kindern an bewaffneten Konflikten

2. Handel mit Kindern, Kinderprostitution und Kinderpornografie

3. Mitteilungsverfahren aus der Perspektive der deutschen Rechtssprechung (Individualbeschwerde)

 

»Das Versprechen der Kinderrechtskonvention erfüllt sich für Millionen von Kindern nicht, die vor Krieg und Gewalt fliehen oder als Arbeitssklaven schuften, anstatt in die Schule zu gehen.« (Danuta Sacher, Vorstandsvorsitzende von terre des hommes).

Die AG Kinderrechte des FORUM Menschenrechte initiierte 2010 die gemeinsame  Kampagne von Kinderrechts- und Flüchtlingsorganisationen "Jetzt erst Recht(e) für Flüchtlingskinder", um die Umsetzung ihrer Rechte in Deutschland einzufordern.


Hintergrundinformationen zur Situation von Kindern weltweit:

 

Fotograf Jakob Studnar, Copyright Kindernothilfe


 

Mitgliedsorganisationen des FORUM MENSCHENRECHTE (DRK und EKD haben Gaststatus)

ACAT AGDF AMNESTY ATD BAFF Bahai BUG BUMF BundesgemAsylKirche
DeutscheGesellschaft DeutscherFrauenrat DGB DGVN DRK ECCR EWDE EKD
FES FIAN FNS GERMANWATCH GesfuerbedrVoelker GMS HBS HRW
HU IGFM InterkulturellerRat IPPNW ISL JEP KAS KNH KOK
LSVD medicamondiale MFZ misereor missio NMRZ paxchristi ProAsyl profamilia
ReporterOhneGrenzen TDF TDH UNESCO vbfp VEM WILPF WOEK ISD



© Forum Menschenrechte 2014

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Termine und Hinweise aus der Geschäftstelle:

Newsletter 2015-21 vom 21.08.2015 >>>

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Schutz vor rassistischer Diskriminierung ist in Deutschland nicht hinreichend gewährleistet. FORUM MENSCHENRECHTE unterstützt Parallelbericht zum 19.-22. Staatenbericht Deutschlands zur Umsetzung der UN-Konvention zur Beseitigung jeder Form rassistischer Diskriminierung.

Der UN-Antirassismus-Ausschuss (CERD) der Vereinten Nationen befasste sich im Mai 2015 in Genf mit dem 19.-22. periodischen Staatenbericht Deutschlands zur UN-Antirassismus-Konvention und prüfte, wie Deutschland mit der Umsetzung der in der Konvention kodifizierten Rechte und der daraus erwachsenden Staatenpflichten vorankommt. Zivilgesellschaftliche Akteure haben in einem gemeinschaftlichen Projekt mit Unterstützung des FORUM MENSCHENRECHTE einen umfangreichen Parallelbericht vorgelegt. „Wir wollen auf blinde Flecken im System hinweisen und konstruktive Empfehlungen für größeren Schutz vor Rassismus und rassistischer Diskriminierung geben", so das Mitglied des Kordinierungskreises des FORUM MENSCHENRECHTE, Dr. Beate Wagner, „denn der Schutz vor rassistischer Diskriminierung ist in unserem Land leider nicht hinreichend gewährleistet, wie die zahllosen rassistischen Verbrechen sowie die verabscheuungswürdigen Brandstiftungen in Flüchtlingsunterkünften zeigen."

Pressemitteilung vom 05.05.2015

Staatenbericht Deutschland in englischer Sprache

Der vom FORUM MENSCHENRECHTE unterstützte Parallelbericht in deutscher Sprache

"concluding observations" in deutscher Sprache (inoffizielle Übersetzung!)

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