Menschenrechte vor Profit - Unternehmensverantwortung ins Gesetz

Bild: Harte Arbeitsbedingungen im Steinbruch, (c) Jörg Böthling

T-Shirts, Schokolade, Smartphones - deutsche Unternehmen verletzen immer wieder ihre menschenrechtliche Verantwortung bei ihren Geschäften im Ausland. Den Opfern dieser Geschäftspraktiken bietet die deutsche Gesetzgebung bisher kaum Möglichkeiten, die Unternehmen zur Verantwortung zu ziehen. JETZT gibt es eine Chance, das zu ändern.

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[25.02.2016] Asylpaket II verstößt gegen Menschenrechte

Das FORUM MENSCHENRECHTE, Netzwerk von mehr als 50 deutschen Menschenrechtsorganisationen, sieht in der Verabschiedung des Gesetzes einen Verstoß gegen fundamentale Menschenrechtsstandards. Das Asylpaket II hat weitreichende Auswirkungen. Es ist nicht geeignet, die kurzfristigen Probleme bei der Erstaufnahme der Flüchtlinge und der Durchführung der Asylverfahren zu lösen. Vielmehr werden mit diesen gesetzlichen Regelungen menschenrechtliche Standards infrage gestellt.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier >>


[23.9.2015] Europäische Flüchtlingspolitik, Menschenrechte und Stabilität in bilateralen Beziehungen, Deutschland im UN-Menschenrechtsrat – FORUM MENSCHENRECHTE diskutiert Forderungen mit Außenminister Steinmeier.

Copyright Thomas Trutschel/photothek/Auswärtiges AmtPressemitteilung vom 23.09.2015, Gespräch mit Außenminister Steinmeier: Menschenrechte müssen Leitprinzip deutscher Außenpolitik werden.

 

Foto: Dr. Jochen Motte (Ko-Kreis FMR), Außenminister Steinmeier im Auswärtigen Amt, © Thomas Trutschel/photothek/Auswärtiges Amt


[Juni 2015] Gipfel zur europäischen Flüchtlingspolitik: FORUM MENSCHENRECHTE wendet sich gegen völkerrechtswidrige Militäreinsätze gegen Schlepper.

Pressemitteilung vom 16.06.2015, Forderungen an die EU-Gipfel und Positionspapier "An den Grenzen des Flüchtlingsrechts: Auslagerung der Grenzkontrollen, Militäreinsätze und Seenotrettung".


[Mai 2015] Schutz vor rassistischer Diskriminierung ist in Deutschland nicht hinreichend gewährleistet.

FORUM MENSCHENRECHTE unterstützt Parallelbericht zum 19.-22. Staatenbericht Deutschlands zur Umsetzung der UN-Konvention zur Beseitigung jeder Form rassistischer Diskriminierung.

Der UN-Antirassismus-Ausschuss (CERD) der Vereinten Nationen befasste sich im Mai 2015 in Genf mit dem 19.-22. periodischen Staatenbericht Deutschlands zur UN-Antirassismus-Konvention und prüfte, wie Deutschland mit der Umsetzung der in der Konvention kodifizierten Rechte und der daraus erwachsenden Staatenpflichten vorankommt. Zivilgesellschaftliche Akteure haben in einem gemeinschaftlichen Projekt mit Unterstützung des FORUM MENSCHENRECHTE einen umfangreichen Parallelbericht vorgelegt. Der Bericht soll auf blinde Flecken im System hinweisen und konstruktive Empfehlungen für größeren Schutz vor Rassismus und rassistischer Diskriminierung geben. Denn der Schutz vor rassistischer Diskriminierung ist in unserem Land nicht hinreichend gewährleistet.

Pressemitteilung vom 05.05.2015

Mehr zum Thema rassismusbericht.de


[Februar 2015] Handbuch der Menschenrechtsarbeit ('Handbuch Menschenrechte') neu aufgelegt

Handbuch der MenschenrechtsarbeitDas Handbuch der Menschenrechtsarbeit möchte den Leser_innen eine praktische Orientierung und einen Überblick über die Vielzahl der Institutionen und Organisationen des Menschenrechtsschutzes geben.

Wie arbeitet das FORUM MENSCHENRECHTE und welche Organisationen sind in dem Netzwerk aktiv?
Was sind die Aufgaben des Deutschen Instituts für Menschenrechte, und wer ist im Bundestag und in der Regierung für Menschenrechte zuständig?
Wie stellt sich die Menschenrechtsarbeit in Europa dar – und wie innerhalb der Vereinten Nationen?
Und wie steht es eigentlich um den außereuropäischen regionalen Menschenrechtsschutz?

Diese und viele weitere Fragen werden in dem Handbuch einführend geklärt.

Zum Online-Handbuch >>
Zum PDF-Handbuch >>

 

Menschenrechte vor Profit - Unternehmensverantwortung ins Gesetz!

Im Juni 2016 will die Bubdesregierung den Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und menschenrechte veröffentlichen.

Damit Menschenrechte vor Profit gehen, muss er verbindliche und sanktionierbare Regelungen zur menschenrechtlichen Verantwortung deutscher Unternehmen bei ihren Aktivitäten im Ausland beinhalten.

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Mitgliedsorganisationen des FORUM MENSCHENRECHTE (DRK und EKD haben Gaststatus)

ACAT AGDF AMNESTY ATD BAFF Bahai BUG BUMF BundesgemAsylKirche
DeutscheGesellschaft DeutscherFrauenrat DGB DGVN DRK ECCR EWDE EKD
FES FIAN FNS GERMANWATCH GesfuerbedrVoelker GMS HBS HRW
HU IGFM InterkulturellerRat IPPNW ISL JEP KAS KNH KOK
LSVD medicamondiale MFZ misereor missio NMRZ paxchristi ProAsyl profamilia
ReporterOhneGrenzen TDF TDH UNESCO urgewald e.V. vbfp VEM WILPF WOEK ISD



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