62. Sitzung des UN-Menschenrechtsrates

BerichtVerschiedene

Die 62. Tagung des UN-Menschenrechtsrates (15. Juni – 8. Juli 2026) stand im Zeichen großer globaler Herausforderungen unserer Zeit. Unsere Beobachterin Dr. Silke Voß-Kyeck berichtet über die zentralen Themen der Tagung.

Die jährliche Resolution zu Klimawandel und Menschenrechten blieb erneut hinter den Erwartungen zurück – insbesondere was die Benennung fossiler Energien als maßgebliche Treiber des Klimawandels betrifft. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Menschenrechtsrates herrschte zwar Einigkeit über dessen grundlegende Bedeutung, doch die Meinungen über dessen „way forward“ gingen weit auseinander. Deutschland kandidiert im Oktober erneut für einen Sitz im Menschenrechtsrat – ob sich Deutschland hier sicherer sein kann als bei der Kandidatur für den UN-Sicherheitsrat? Außerdem legre die Sonderberichterstatterin zur Meinungsfreiheit, Irene Khan, einen vielbeachteten Bericht zu Deutschland vor, der die zunehmende gesellschaftliche Polarisierung und den übermäßigen Einsatz des Strafrechts zur Einschränkung der Meinungsfreiheit kritisch beleuchtet. Schließlich machte der Bericht des Sonderberichterstatters zu den von Migrant*innen, Gehad Madi, zum Thema der Externalisierung der Migrationspolitik deutlich, dass Europa wegen seiner Migrationspolitik massiv an menschenrechtlicher Glaubwürdigkeit einbüßt. Diese und weitere spannende Themen in unserem Bericht zu der aktuellen Sitzung des UN-Menschenrechtsrates

Kontakt

Dr. Silke Voß-Kyeck

Beobachterin

Aussenpolitik-UN

Forum Menschenrechte

silke.voss-kyeck@posteo.de