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Appell von über 60 Organisationen
Zivilgesellschaftliche Organisationen leisten täglich unverzichtbare Arbeit für Schutzsuchende – und geraten dabei zunehmend unter Druck: fehlende Planungssicherheit, Mittelkürzungen und politische Diskreditierungen. Dies führt zu Missständen zulasten von geflüchteten Menschen:
- Überlastete und teilweise menschenunwürdige Unterbringungssituationen,
- unzureichender Zugang zu medizinischer und psychosozialer Versorgung sowie langwierige Asylverfahren, die Betroffene über Monate oder Jahre in Unsicherheit halten.
- Hinzu kommen rechtliche und bürokratische Hürden, die den Zugang zu Bildung und Arbeit verzögern oder verhindern und damit Integration erschweren.
Das Forum Menschenrechte hat gemeinsam mit 61 weiteren zivilgesellschaftlichen Akteur:innen den vom Zentrum ÜBERLEBEN initiierten Appell unterzeichnet, der politische Entscheidungsträger:innen auffordert, diese Strukturen zu stärken statt zu schwächen. Zentrale Forderungen sind:
- Verlässliche, mehrjährige Finanzierung der psychosozialen und gesundheitlichen Versorgung statt kurzfristiger Projektlogik, um nachhaltige Strukturen und qualifiziertes Personal zu sichern
- Institutionelle Förderung zentraler Beratungs- und Unterstützungsangebote, unabhängig von schwankenden politischen Prioritäten
- Abbau bürokratischer Hürden bei Fördermitteln und Nachweispflichten, um Ressourcen effizient für die Arbeit mit geflüchteten Menschen einsetzen zu können
- Verbesserung der Unterbringung und Lebensbedingungen durch Zugang zu dezentralem, sicherem Wohnraum
Hier gehts zum Appell: https://www.ueberleben.org/neuigkeiten/aktuelles/appell-staerkung-zivilgesellschaftlicher-organisationen/