COVID-19 und Menschenrechte

20. Juni 2020

„Die Corona-Pandemie stellt Politik und Gesellschaft nicht nur in Deutschland vor nie dagewesene Herausforderungen.
Die Frage, wie die Pandemie eingedämmt werden kann, verlangt Antworten, die die epidemiologische und medizinische Dimension mit den gesellschaftlichen, sozialen und den grund-und menschenrechtlichen Dimensionen verbinden.
Je länger die Pandemie andauert, desto mehr und breiter müssen die zu treffenden Maßnahmen diskutiert werden“ hält das Deutsche Institut für Menschenrechte in seiner Stellungnahme von März 2020 fest.

Die darin formulierten Grundsätze einer menschenrechtskonformen Bekämpfung der Pandemie werden in der ENNHRI- (Europäisches Netztwerk der Nationalen Menschenrechtsinstitutionen) Stellungnahme in Bezug fortgeschrieben.

Und nicht zuletzt zeigt die Zusammenstellung von Stellungnahmen verschiedener Vertragsorgane des Hochkommissariats für Menschenrechte der Vereinten Nationen die globale Dimension der Gefährdung von Menschenrechten in der aktuellen Pandemie auf.


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