Forumswoche 2018-24 vom 27.09.2018

27. September 2018

Liebe Leser_innen,

der türkische Präsident Erdoğan weilt ab heute zum Staatsbesuch in Deutschland. Mit ihm zu Abend essen wollen nur wenige unserer eingeladenen Spitzenpolitiker_innen – Deals mit ihm machen wollen viele dann doch.
Die Bah’aí im Jemen sind willkürlichen Anklagen ausgesetzt.
In Mexiko ist das Verbrechen an 43 Studierenden nach vier Jahren immer noch nicht geahndet.

Nützliche Lektüre unserer kürzeren und früher als gewohnt verschickten Termin – und Informationsübersicht wünscht
die Geschäftsstelle.

+++ Aus der Geschäftsstelle

Zur Erinnerung: Anmeldungen für die Abendveranstaltung zu 70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte am 15. Oktober um 18.00 Uhr bei der FES (Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin). sollten möglichst bis 1.Oktober über diesen Link  eingegangen sein.
Die Geschäftsstelle ist bis 4. Oktober nicht besetzt.

+++ Termine (unter Beteiligung) von Mitgliedsorganisationen kurzfristig

Anmeldeschluss ist der 30. September: „Youth for CSW“ – Die DGVN bietet zwei jungen interessierten  „Genderexpert_innen“ die Möglichkeit, 2019 an der 63. Frauenrechtskommission und dem vorgeschalteten Jugendforum in New York teilzunehmen.

+++ Termine extern kurzfristig

gibt es ganz viele. Nur heute nicht hier.

+++ Termine (unter Beteiligung) von Mitgliedsorganisationen zum Planen

Die GfbV wird 50 und feiert das am 6. Oktober mit einem Festakt in Göttingen.

Anlässlich der Verleihung ihres „Raif-Badawi-Awards 2018“ an die ‚Arab Reporters for Investigative Journalism‘ diskutiert die FNF am 8. Oktober um 17.45 Uhr im Quadriga-Forum (Werderscher Markt 15) über: „Die Stimme der Freiheit und der Frauen in der arabischen Welt“.

„Frauen für die Menschenrechte“: Drei Menschenrechtsverteidigerinnen aus Kenia, Mexiko und Nepal berichten bei einer Veranstaltung von pbi am 8. Oktober um 19.00 Uhr im Haus der Demokratie und Menschenrechte in Berlin über ihre Erfahrungen. Veranstaltungssprachen sind Spanisch und Englisch.

„Die Digitale Dividende – ein leeres Versprechen?“  fragt Brot für die Welt am 10. Oktober um 19.00 Uhr im Rahmen seiner „Im Brennpunkt“-Reihe. Es geht darum, ob und wie die Länder des Globalen Südens von der Digitalisierung profitieren. Anmeldung hier nicht vergessen!

Den 70. Geburtstag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte nimmt Brot für die Welt außerdem zum Anlass für eine Ausstellung „Menschenrechtsverteidiger*innen im Portrait“. Vernissage ist am 11. Oktober um 18.00 Uhr.

Wir sollen möglichst viele sein!  Der Großteil unserer Mitgliedsorganisationen unterstützt den Aufruf #unteilbar zur Großdemonstration in Berlin am 13. Oktober.

Die kok-Fachkonferenz ‚Menschenhandel und Ausbeutung in Deutschland‘ am 25. und 26. Oktober bei der Stadtmission Berlin fragt „Wo stehen wir zwei Jahre nach der Umsetzung der EU-Richtlinie?“. Anmeldung ist erwünscht und hier möglich.

+++ Termine extern zum Planen

Anlässlich der Vorstellung  des ‚Welthunger-Index 2018‘ diskutieren KfW und Welthungerhilfe am 11. Oktober um 18.00 Uhr über den Zusammenhang zwischen Flucht, Vertreibung und Hunger. Veranstaltungsort: Hauptgebäude der European School of Management and Technology, Schlossplatz 1 in 10178 Berlin.

+++ Interessantes aus Mitgliedsorganisationen

Amnesty dokumentiert Ausbeutung bei einem Vorzeigeprojekt der Fußball-WM-Vorbereitungen in Katar.

Zum bundesweiten Flüchtlingstag prangern Amnesty und PRO ASYL Bundesregierung und EU wegen menschenrechtsverachtender Abschottungspolitik an.

Reporter ohne Grenzen erwartet von der Bundesregıerung, dass sie von Präsident Erdoğan öffentlich die Freilassung inhaftierter Journalist_innen fordert.

ECCHR erwartet, dass der EGMR bei der aktuellen Verhandlung gegen die Rückschiebepraxis nach Marokko die Rechte der Geflüchteten auf Zugang zum Recht wiederherstellt.

FIAN veröffentlicht eine Artikelserie zu 70 Jahren Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.

pax christi bekräftigt bei einer Anhörung des Wirtschaftsausschusses im Bundestag seine Forderung, Kleinwaffen-und Munitionsexporte absolut zu verbieten.

urgewald startet eine Kampagne gegen Rüstungs-und Kohleinvestitionen (Deka-Investments der Sparkassen).

+++ Infos extern

entfällt.

 

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